#2 Erstens, kommt es anders …

Shownotes

Die Situation kennst du, du nimmst dir etwas vor, schmiedest Pläne, freust dich drauf und stellst dir bildlich vor, wie es aussieht, sich anfühlt, abläuft. Und dann kommt das „Zweitens“. Das „anders, als man denkt“. Die Energie passt nicht, die äußeren Umstände sind mehr Chaos als Ordnung, anders als man es in dem Moment bräuchte; im Gedankenzirkus siehts nicht anders aus. Enttäuschung macht sich breit. Irgendwie willst du’s trotzdem umsetzen, trotzdem machen, fast mit ein bisschen Gewalt, um jeden Preis die Vision in die Umsetzung bringen und dann…ja dann wird’s anstrengend. So richtig, und meistens nicht nur für dich, sondern für alle, die damit irgendwie zu tun haben. Wir standen beim Vorhaben zu dieser Folge vor ähnlicher Herausforderung, die Tage davor haben schon abgezeichnet, dass eine „Störung“ im Feld ist. Wie wir ihr begegnet sind und was das alles mit einer grünen Meeresschildkröte zu tun hat? Lausche und lass dich inspirieren;)

Buchempfehlung: Das Café am Rande der Welt (John Strelecky)

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00:00:00: Manchmal verändert eine Geschichte alles.

00:00:03: Willkommen bei Echt Mal Anders, der Podcast

00:00:08: für echte

00:00:08: Verbindungen und neue Perspektive mit Sonja und Sabrina.

00:00:17: Hallo Sonja!

00:00:18: Schön dass du heute wieder da bist bei mir.

00:00:21: Hallo Sabrina ja wunderschön bei dir im Wohnzimmer.

00:00:24: Wir starten in die nächste Podcastrunde.

00:00:27: Auch ein herzliches Willkommen an unsere Hörerinnen und Hörern.

00:00:31: Ja, willkommen!

00:00:32: Guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, wo immer du gerade bist.

00:00:36: Und wann du es hörst?

00:00:37: Genau.

00:00:39: Wir haben gedacht wir starten heute einfach mal mit einer kleinen Befindlichkeitsrunde.

00:00:45: Danke für die Idee Sabrina, wir haben ja eigentlich schon so ein bisschen uns überlegt wie man starten könnte aber ist das immer ganz gut wenn da auch Das Platz finden darf, was reinkommt.

00:00:58: und in der Früh war schon viel Befindlichkeit bei uns beiden da.

00:01:04: Das ist so unser Standard.

00:01:08: oder ein

00:01:10: Warm-up?

00:01:13: Einfach mal uns hinzusetzen und zu plaudern, was dann die letzten Tage so los war.

00:01:20: Da dürfen wir euch jetzt vielleicht nochmal kurz ein bisschen mitnehmen und noch ein bisschen in die Tiefe

00:01:24: gehen.

00:01:25: Sehr gerne!

00:01:27: Ja genau, ich habe vorher schon mal kurz angingen lassen bei der Sonja dass bei mir gerade einfach sehr viel da ist also sehr unterschiedliche Emotionen auch.

00:01:38: Also Ich werde mich jetzt neu als Podcasterin kennen wahnsinnig spannend, aufregend.

00:01:47: Es ist fast so wie ein kleines Kind das sich auf den Kinder gepurtster gefreut oder so.

00:01:52: und da ist auch ganz viel Dankbarkeit für all diese positiven und motivierenden Rückmeldungen die wir bisher bekommen haben ja

00:02:00: absolut

00:02:01: von ganz liebenswerten Menschen in unserem Umfeld, die sich das schon angehört haben.

00:02:08: Ja und dann sind halt immer Ich sage jetzt einmal Herausforderungen, mit denen man so im Alter halt einfach kämpft und ich kämpfe gerade sehr... ...mit der Tatsache mich gerade ein bisschen allein gelassen zu fühlen.

00:02:25: Da wirklich grad ganz viel Raum dem Mutter sein geben zu müssen unter Anführungszeichen weil mein Lebensgefährter ist grade in der Weinlese.

00:02:38: viele, die das kennen wissen, dass es einfach die intensivste Zeit des Jahres ist.

00:02:44: Und ja ich dann halt den Benny tagsüber mehr oder weniger eben alleine versorge und da die eigenen Bedürfnisse dann halt oft ein bisschen zurückstecken müssen.

00:02:59: Ja, das kann ich mir ganz gut vorstellen, dass das dann auch noch einmal alleine diese Gedankliche Auseinandersetzung damit raumgreifend Auch Platz haben darf, auch Frustration.

00:03:12: Vielleicht ein bisschen ... Ja, man ist vielleicht auch sauer.

00:03:15: Ich kann mir das sehr gut vorstellen ohne dass wir es jetzt irgendwie böse meint aber dieses Gefühl ist alleine gelassen.

00:03:21: Science ist ja etwas was man schon sehr lange als Menschlein mit uns herum tragen kann ich sehr gut verstehen.

00:03:30: Ich habe gestern für mich so festgestellt, ich hänge ein bisschen in einer alten Schleife

00:03:36: fest.

00:03:37: Gedanklich!

00:03:38: Ja.

00:03:39: Es ist immer diese Schleipe... Ich muss es allein schaffen.

00:03:42: Ich bin alleine und überfordert dann mit der Situation.

00:03:46: Obwohl ich glaube dass die Person zu der jetzt geworden bin das gar nicht mehr so empfinden würde.

00:03:56: Ja, mein Kopf weiß es glaube ich schon besser.

00:03:59: Aber manchmal ist da auf der Zellebene einfach nur so in diesem Körpergedächtnis das so festgespeichert dass man da so gerne in diese alten Muster wieder rein rutscht.

00:04:12: Das dauert einfach ein bisschen, bis man es wirklich verkörpert.

00:04:17: Genau,

00:04:18: genau.

00:04:18: Ja das braucht Zeit ganz bestimmt.

00:04:20: Ich habe mir auch schon überlegt ob vielleicht eine Körpertherapie wiederholt.

00:04:26: Wir haben ja dabei heiße Quellen.

00:04:32: Da hast du vorher vorher erzählt kurz dass du eine unserer heißen Quellen

00:04:38: gestern angezapt habt.

00:04:43: Die Tina House, da glaube ich bei dir zu Besuch

00:04:45: waren.

00:04:48: Wir auch gerne bei uns im Podcast mal willkommen heißen werden.

00:04:52: also da freu mich sehr drauf sie freut sich auch schon sehr darauf.

00:04:56: aber danke Sabrina dass du mal deine Befindlichkeit sozusagen mit uns teilst weil es glaube ich ganz vielen Menschen so geht Gerade und ich glaube auch sehr vielen Müttern, also ich glaube diese Herausforderung als Mutter sehr vieles zu stemmen.

00:05:11: Ich glaube es gibt kaum eine Mutter die nicht damit konfrontiert ist das sie's gefühlt hat.

00:05:18: Vieles von dieser Kehrarbeit, von dieser Erziehungsarbeiter oder Betreuungsarbeit – ich nenne sie jetzt bewusst Arbeit weil das ja wirklich nicht nur Haushalt und nicht nur Mama sein sondern da steht sehr viel!

00:05:30: viel, viel mehr dahinter.

00:05:32: Und ich glaube es geht vielen Müttern so wie dir.

00:05:34: also wir freuen uns über Kommentare wenn sich da jetzt jemand

00:05:39: ähm.

00:05:40: ja wenn sich der jemand jetzt sozusagen angesprochen fühlt Es hilft auch immer zu teilen Also wirklich das auch zu erzählen Sie müssen mir jemanden anderen auszutauschen und sich nicht so schämen.

00:05:51: Ich glaub in der Gesellschaft oder ist es auch so tabuisiert dass Mütter einfach nur noch glücklich sein müssten mit dem was sie tun dürfen Und das andere ist da gar nicht.

00:06:03: angesprochen wird über Forderung, Traurigkeit.

00:06:06: Einfach auf Frustration weil man den eigenen Weg nicht mehr so verfolgen kann in manchen Momenten oder Stunden oder Tagen oder Phasen.

00:06:13: Also ich möchte euch gerne per Kommentar teilen ist heilen!

00:06:20: So schön.

00:06:21: und tatsächlich habe ich mit einigen Mamas mich ausgetauscht auch in letzter Zeit.

00:06:27: Ich hab das Gefühl, ja.

00:06:27: Das ist einfach so rundum, so präsent halt

00:06:30: auch...

00:06:33: Ja, dass es einfach viel zu tragen ist!

00:06:36: Ja ich glaub weil du's grad ansprichst rund und präsente.

00:06:39: ich glaube Es ist generell auch kollektiv gerade so ein bisschen wie soll ich sagen?

00:06:44: So eine Art Stagnation oder... ...es wird sehr viel aufgezeigt.

00:06:49: im Moment also im Außen sieht man ja sehr viel was los ist in der Welt ohne dass ich da jetzt in die Einzelheiten gehen möchte.

00:06:56: aber Ich glaube es ist gerade irgendwo auch so ein bisschen Zeitqualität, dass viele Menschen an Grenzen stehen.

00:07:06: Dass das eng ist und ich glaub Austausch ist da immer noch wichtiger weil's dann auch wieder lockerer werden kann.

00:07:13: also wir haben vorhin schon klacht und das macht gleich wieder anders in der Wahrnehmung auch und im Füll nach Und weil's halt so im Kollektiv steht trifft sie auf mich ja selbst auch so irgendwie den letzten Tagen Grenzen gesehen auch wieder alte Muster spüren dürfen, habe so eine Phase hinter mir glaube ich.

00:07:36: Es geht eh schon wieder in eine andere Richtung wo ich einfach auch im künstlerischen Bereich ja die Inspiration einfach nicht am tocken hat können.

00:07:46: bei mir also war ein alten Gedankenmustern in alten Glaubenskonstrukten drinnen dem wir blockiert haben.

00:07:54: und dann findet Die Stille ist sehr wenig Raum und in der Stille kann tatsächlich auch Inspiration andocken.

00:08:00: Also da kannst du dich erreichen oder kannst du mir erreichen.

00:08:04: Und ich glaube es gilt für alle Stille, Rückzug, Zeit für sich selber Kann einem wieder verbinden mit der inneren Mitte, mit der eigenen Mitte Mit der eigenen Kraft.

00:08:15: auch Das ist das was ich für mich wieder lernen habe dürfen.

00:08:21: Ganz in den Rückzug gegangen oder mit dem Charlie gemeinsam als mit meinem Lebensgefährten haben wir einfach gesagt, okay.

00:08:26: Wir brauchen jetzt einen Tabetenwechsel und das hat gekauft raus aus den eigenen vier Wänden.

00:08:34: Und wir haben stille Plätze uns gesucht.

00:08:39: auch also das waren ganz wunderbare Kraftorte die uns dann mich vor allem was ich da im dem Fall nur für mich rein aufgedankt haben.

00:08:47: Also wo ich wieder quasi bei mir selber landen habe dürfen.

00:08:57: Das ist lustig, dass du das sagst.

00:08:58: Ich bin gestern in der Küche gestanden und hab für mich nachgedacht was würde mir jetzt helfen um aus dieser Gedankenspirale, aus dieser Negativität rauszukommen?

00:09:12: Und ich habe natürlich dann als erstes an Meditationen gedacht.

00:09:20: Ich bin ja gerade auch in der Ausbildung.

00:09:23: Und das ist ja auch ein wichtiger Teil, dass auch die ich zu praktizieren und lustigerweise das schaffe ich momentan einfach nicht.

00:09:32: Also wenn ich dann versuche, in diese Art der Stille zu kommen und Verbindungen mit meinem Inneren zu schaffen, dann baut es grad bei mir noch mehr Druck auf.

00:09:44: Meine Gedanken werden immer lauter – ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren oder entspannen!

00:09:49: Ich hab das Gefühl, ich muss es jetzt tun um zu mir zu finden.

00:09:52: Aber das klappt überhaupt nicht.

00:09:54: und dann habe ich für mich festgestellt, dass sind auf diese kleinen Dinge.

00:10:00: also das muss jetzt keine halbstündige Meditation sein sondern es sind die kleinen Dinge.

00:10:04: wenn ich mich einfach hinsetze und in den Garten raus schaue für ein

00:10:10: paar Minuten

00:10:11: und kurz einmal das Grün auf mich wirken lasse oder beim Spazieren gehen in den Himmel schau und mir überlege wow Eigentlich ist es so groß, alles um mich herum ist so groß und eigentlich bin ich klein.

00:10:25: Und dann werden plötzlich auch meine ganzen Herausforderungen in dieser Relation so klein.

00:10:35: Also einfach diese kleinen Momente mehr zu zelebrieren irgendwie?

00:10:42: Ich glaube das ist was wir verlernt haben... in unserem ganzen Tun und funktionieren müssen, wenn man sich so das anschaut wie ein Tag getaktet ist.

00:10:53: Ich rede jetzt tatsächlich von der Berufstätigen mit Bevölkerung.

00:10:58: Der beginnt ja schon sehr früh und ist getaktete Und es gibt kaum Möglichkeiten da eine Bewusstsein für Pausen und die wohltuende Wirkung vom Pausend zu entwickeln.

00:11:09: Das hat mir auch früher komplett gefehlt um mal zu sagen ok fünf Minuten oder drei Minuten, einfach nur einmal austreten aus dem Kontext in dem ich gerade stehe und das weitert sich dann automatisch aus aber einfach sicher rauszuholen.

00:11:28: Aus diesem Trott, aus diesem Radl indem man da einfach alltäglicherweise schon drin entsteht ohne dass er mal bewusst sein dafür hat... Das tut mir ja überhaupt nicht gut!

00:11:39: Ich habe maximal eine Klopause und eine Essenspause aber ich hab keine Mentalpause Und das kann einfach schon der Start von etwas ganz Großem sein.

00:11:49: Also wirklich das Sagen, ich gehe jetzt fünf Minuten einfach vor die Haustür.

00:11:55: oder tatsächlich war es bei mir so, weil im Atelier unten habe auf eine Bildfläche gestarrt und ich staue jetzt eh schon fünf Wochen, da kommt nichts rein!

00:12:05: Und dann hab' ich gedacht wenn ich jetzt noch fünf Stunden staue, der Druck wird immer größer und hab' mir gedacht okay raus bin dann zum Schalli rauf und hab gesagt mach mal was eben... möchte jetzt gern irgendwas anderes tun und der war sehr offen dafür.

00:12:18: Und genau das kann es dann auf sein, einfach nur ein Spaziergang einmal in den Himmel schauen, durchatmen sich aus dem herausholen wo man gerade drinnen steckt.

00:12:28: Das kann wirklich schnell gehen.

00:12:31: also einfach mal drei vier fünf bewusstere Artenzüge sind da auch schon sehr hilfreich.

00:12:37: ...

00:12:41: in dem Mama sein, gut unterbringen kann.

00:12:44: Weil eine Meditation zu machen, mein Sohn ist gerade der hat auch... Ich nehme an einen Entwicklungsphase, eine neue oder auch die Tatsache dass der Papa jetzt gerade einfach weniger da ist.

00:12:55: Jedenfalls ist er sehr, sehr anhänglich.

00:12:59: Braucht ganz viel Nähe und Zuwendung was ich ihm auch total gerne gebe.

00:13:05: aber eben dann bleibt oft halt... Ich habe dann das Gefühl ich hab zu wenig Ich kriege keine Luft zum Atmen zu.

00:13:14: Und dann diese paar Minuten mir einfach rauszustellen, das macht es einfach viel leichter, mal da ein bisschen Abstand zu gewinnen und mich dann eine halbe Stunde für Meditation hinzusetzen.

00:13:29: Das wird nicht klappen!

00:13:31: Ja und das war schön dass du es erkennst, dass man das nicht sagen muss, dass du da nicht zusätzlich Druck generierst oder ein To-do mehr machst auch wenn's dir... Vermutlich dient aber in dem Moment Stress.

00:13:43: Ich kenne das sehr gut, ja?

00:13:45: Aber es wäre genau so mein Ding früher gewesen.

00:13:47: also mir was Gutes zu tun mit Druck.

00:13:51: Diese

00:13:53: Yoga-Einheit dieses Channeling diese Meditation was er immer das muss ich jetzt tun weil's mir ja gut

00:13:59: tut.

00:14:01: Aber im Endeffekt erreicht man dann genau das Gegenteil.

00:14:04: Das stimmt ja!

00:14:05: Weil eigentlich will man den Druck rausnehmen Und das Ganze ein bisschen weiten und nicht noch enger machen.

00:14:11: Ja, das sind so die Steps, die man dann irgendwie gehen muss auch, glaube ich.

00:14:16: Also dass es einfach... Wenn man eh schon dabei ist sich Gutes zu tun oder irgendwie einen anderen Lebensstandard zu entwickeln, auch da aus diesem Leisten und aus dem Tun müssen rauszukommen.

00:14:27: Das ist ja eine der größten Challenges für mich vor allem.

00:14:31: Ich kann jetzt nur von mir reden.

00:14:37: da nicht zusätzlich oder das nicht mit alten Strategien aufzubauen, sondern einfach mehr sein und weniger tun.

00:14:48: Also mehr aus der Stille heraus oder eher aus der eigenen Mitte heraus die man auch zunächst mal entfinden muss.

00:14:53: Ja richtig!

00:14:56: Und aus dem heraus dann das zu entwickeln.

00:14:59: Aber es war ja bei mir auch ganz lang.

00:15:02: dieses Tun, dieses viele Tun,

00:15:05: diese

00:15:05: perfekte Tun war einfach eine Kompensation Strategie, also eine Möglichkeit für mich vieles nicht zu fühlen.

00:15:18: Das Gefühl zu haben das Leben im Griff zu haben eher so in die Selbstwirksamkeit zu kommen und da dürfen wir es auch dann langsam abbauen weil die Kompensation wäre dann halt auch genau das falsche.

00:15:35: aber Da bin ich jetzt eh soweit, dass ich es erkenne und aber trotzdem immer wieder in diese alten Muster reinrutsche.

00:15:47: Die haben sich ja Jahrzehnte tablieren können.

00:15:49: also jahrzehntelang ist man so wie man es halt lernt drinnen Genau.

00:15:57: Und das abzubauen, das braucht

00:15:59: Zeit und liebevolle Hinwendung Ja

00:16:02: Gott sei Dank keine weiteren Jahrzehnte.

00:16:06: Und in herausfordernden Situationen nehme ich an Dienst mir dann auch noch immer, in gewisser Weise.

00:16:13: Wichtig ist das es mir halt bewusst ist und dass ich dann auch ganz definitiv wieder ablegen kann oder da wieder raus treten.

00:16:26: Ja schön!

00:16:28: Unsere Befindlichkeit

00:16:31: für

00:16:31: heute.

00:16:34: wollte ich vielleicht noch kurz erwähnen.

00:16:37: Ich war ja, oder wir waren ja, mein Lebensgefährte, mein Sohn und ich, wir waren auf Urlaub ein paar Tage am Meer.

00:16:46: Und

00:16:47: ich glaube ja dass uns die Dinge immer zur richtigen Zeit finden.

00:16:51: also ich habe mir gedacht es wäre nett ein Buch einzupacken und hab mal den Schrank geöffnet.

00:17:03: Das sind einige Bücher, die

00:17:06: ich

00:17:06: begonnen habe zu lesen und dann halt wieder weggelegt.

00:17:09: Und dann ist mir eins in die Hände gefallen.

00:17:11: das hat schön kompakt und klein waren, wenn man dacht dass es perfekt für den Strand.

00:17:17: Das hab' ich irgendwann... Ich glaub's war ja von dir sogar ein Geschenk bekommen!

00:17:20: Ja, ich glaube also wir haben kurz vorhin gesprochen darüber und es...

00:17:25: Es hat was geleutet genau und zwar ist es das Café am Rande der Welt Und tatsächlich habe ich es dann nicht mehr weglegen können.

00:17:33: Ich habe aus diesem Buch für mich so

00:17:37: viel

00:17:39: Interessantes, so viel Inspirierendes mitnehmen dürfen... Ja!

00:17:46: Es liest sich total leicht.

00:17:49: Ich hab hier zwei Strandtage gebraucht und dann war's durchgelesen Und dann habe ich mir gleich im Urlaub noch die Fortsetzung bestellt.

00:18:03: Was mich jetzt gerade in dieser Phase begleitet, also eine Erzählung aus diesem Buch ist die Geschichte über die grüne Meeresschildkröte.

00:18:16: Ich weiß nicht ob du dich noch daran erinnern kannst, dass das Buch ja auch gelesen und

00:18:22: sehr lebhaft.

00:18:24: Da wird eben geschildert, die grüne Meeresschildkröte.

00:18:27: Die ist zwar eigentlich nicht sehr schnell oder bewegt sich gemächlich aber im Wasser ist sie eigentlich total effizient.

00:18:38: also weil Sie nutzt die Wellen so aus dass sie perfekt vorankommt.

00:18:44: Also wenn die Welle sie zurück an den Strand treibt dann hört sie auf zu paddeln Und kämpft nicht dagegen an.

00:18:53: Verringert den Widerstand sozusagen?

00:18:54: Ja,

00:18:56: und in die andere Richtung paddelt sie dann ganz schnell um vorwärts zu kommen, um ihr Ziel zu erreichen.

00:19:03: Total schönes Bild eigentlich!

00:19:06: Ich habe mir gedacht das darf ich auch für mein Leben so mitnehmen Nicht gegen den Wiederstand zu paddeln.

00:19:15: Also für mich bedeutet es die da sind, einfach anzunehmen und die Herausforderungen jetzt auch nicht im Wider, denen nicht den Widerstand zu begegnen sondern die einfach da sein zu lassen und zu schauen was kann ich daraus lernen?

00:19:33: wie kann ich das wachsen also dadurch wachsen.

00:19:37: Und dann wenn es Dinge gibt oder wenn die richtige Wende kommt mich von der auch mitnehmen zu lassen raus aufs Meer.

00:19:46: In dem Fall war das für mich jetzt unser Podcast.

00:19:50: Das ist es für mich, dass was mir Schwung gibt oder auch meine Ausbildungen... Ich habe mich ja wieder kurz erzählt noch für eine zweite Ausbildung angemeldet im Traumasensiblen Coaching die jetzt im September startet und vielleicht mögen unsere Hörerinnen und Hörern auch dieses Bild Für sich mitnehmen der grünen Meereschildgrütter.

00:20:17: Einfach den richtigen Schwung abzuwarten und im falschen Moment nicht zu palmen, wenn es keinen Grund dafür gibt?

00:20:27: Absolut ja!

00:20:28: Und was mir sehr gut gefällt ist auch dass du ein Buch mit ins Spiel bringt weil es sind oft so ganz simple Geschichten die etwas bewirken.

00:20:40: ich kann mich sehr gut erinnern.

00:20:41: Irgendwann habe ich zu einer Freundin gesagt, ich hab irgendwie das Gefühl mein Leben ist so, es rennt so ein bisschen an mir vorbei.

00:20:50: Es rennt man durch die Finger, die Jahre vergehen und irgendwie... ...ist da trott eigentlich der dominante Lebensinhalt?

00:20:59: Und es gibt sehr wenig Lebendigkeit.

00:21:01: und sie hat zu mir gesagt ja vielleicht liest du gutes Buch!

00:21:05: Und immer damals dachte ich was soll ich mit dem Buch hin?

00:21:10: Für alle Liebe und Freundschaft.

00:21:11: Aber ich hab damals die Message nicht verstanden, ja?

00:21:17: Ich war in der Buchladenabteilung Grimmy oder sonst irgendwas – Kochbuch!

00:21:24: Und es gibt aber eine Buchladenabteilung, die heißt Lebenshilfe.

00:21:30: Die gibt's in jedem Buchladn.

00:21:37: Allein dort hingeht und vielleicht sich nicht verstecken muss vor irgendem, der einen kennt.

00:21:42: Und da dann mal zu stöbern beginnt findet man immer was.

00:21:45: Man findet etwas oder die Bücher finden einen.

00:21:48: also ich glaube dass es da eine Wechselwirkung gibt das was es braucht im Leben was du oder ich jetzt genau in dem Moment braucht wird einem vor Augen geführt.

00:22:00: Dieser Buchrücken sticht einen am meisten ins Auge.

00:22:03: Oder fliegt vielleicht gerade vor die Füße oder der Stapel ist am höchsten, was auch immer man darf da auch ein bisschen die Wahrnehmung sensibilisieren.

00:22:11: Was ist als erstes da und das ist es oft?

00:22:17: Das kann ein Spaziergang sein.

00:22:20: Es kann eine Meditation sein, es kann aber so simpel sein wie ein Buch.

00:22:23: Ein schmales, das nicht einmal viel Seiten hat.

00:22:25: Aber einfach mal leicht zu lesen ist.

00:22:28: und dann mit so ganz vielen... Wie geil ist das bitte?

00:22:33: Das ist doch gerade mein Leben von dem der schreibt.

00:22:35: oder ich sehe mich da so drinnen.

00:22:38: Und genau da ist jetzt eine Message drin enthalten die mir hilft.

00:22:42: und so wie bei dir war's haben die Schildkrüte Es steht eigentlich viel an und du kannst es nicht lösen, indem du noch mehr dusst.

00:22:51: Sondern einfach dich hingibst und auch vielleicht genießt dass das jetzt eine fordernde Zeit ist weil ich habe für mich lernen dürfen.

00:23:02: diese vorderndsten Zeiten sind die in denen am meisten im Hintergrund passiert und wo ich eigentlich nur pushen wollte dass sie vorbei gehen und eigentlich sind's die heiligsten Zeiten.

00:23:15: also eigentlich passiert da im Hintergrund ganz, ganz viel Bewusstseinsbildung.

00:23:20: Und das auch außen wird auch irgendwie arrangiert nehmen.

00:23:25: Ja?

00:23:26: Kann ich vielleicht jetzt zum späteren Zeitpunkt normal erklären, wie das ist.

00:23:30: Aber da hat sich diesen Zeit noch ein bisschen hinzugeben und sie anzunehmen und so sagen okay... Vollkacke grad!

00:23:37: Ich mag's gar nicht, es fühlt sich ganz doof an aber es geschieht sehr viel.

00:23:44: Genau so.

00:23:46: Das einfach da sein lassen, passieren lassen?

00:23:51: Es ist nicht einfach.

00:23:52: Also es ist nicht das Auszuhalten, dass ich gerade die letzten Tage gemerkt habe... Ich weiss jetzt nicht genau was.

00:24:02: Am liebsten den Putz von dem Wänden kratzen.

00:24:04: Schreien, tun!

00:24:07: Von Putz kam ich dann auf die Tabete und von der Tabette war's der Tapetenwechsel raus.

00:24:12: Also das liegt eh immer da, was man braucht.

00:24:15: Ja und auch nicht zu vergessen.. Das Verbindung wahnsinnig wichtig ist.

00:24:22: Also wir Menschen brauchen Verbindung und wichtig ist halt dann die richtige, also die Verbindung zu den richtigen Menschen, Menschen, die einem gut tun weil das die Perspektive ändern kann einfach ein gutes Gefühl gibt ja man fühlt sich aufgehoben verstanden angekommen und dann geht alles einfach wieder viel leichter.

00:24:45: Ja, man hat ein Traum.

00:24:46: Die können das dann meistens auch halten.

00:24:48: So wie es einem gerade geht, die sind da meistens in der Kapazität und auch in der emotionalen Kapazitäten auszuhalten mit dir wo du grad stehst.

00:24:56: Die sagen nicht Geht!

00:24:58: Das spielst da ein oder... Manchmal ist wieder anders oder dieses im Weg Drösten das ist oft nicht hilfreich.

00:25:05: Das ist oft noch einmal eine Nicht wahrnehmen wollen deines eigenen Befehllichkeit vom Außen.

00:25:13: dann auch noch einmal.

00:25:13: Und das ist genau das, was kein Mensch braucht in Wahrheit.

00:25:16: Richtig!

00:25:18: Wenn man nicht so sein darf wie man gerade ist... Das merkst du bei einem Kind, bei deinem Sohn der ist grad pizzerlich.

00:25:25: Versuche ihm einzurehnen er soll nie pizzelig sein.

00:25:28: Okay ich begleite dieses Gefühl da muss ja auch nicht viel sagen.

00:25:32: Ich sage Benni ich bin jetzt da

00:25:34: und so

00:25:35: wäre es auch schön dass von einem Erwachsenen gegenüber irgendwie.

00:25:40: Ja, das ist umfeldt.

00:25:41: Das

00:25:42: darf man sich kreieren auch zu

00:25:43: spüren.

00:25:45: Vielleicht auch ganz gut wenn man da irgendwie merkt Menschen die immer nicht gut tun oder die in einer Energie sind die mich stresst oder Die viel von mir will obwohl es nicht geben kann.

00:25:56: Es gibt so Energieräuber Auch im menschen.

00:25:58: ich sag dass jetzt eigentlich ein bisschen ungern aber es ist so.

00:26:01: ja es gibt einfach Menschen die nicht so feinfühlig sind In Bezug auf das, was du jetzt gerade brauchst und überlanden dich dann vielleicht auch noch mit deinen Bedürfnissen.

00:26:13: Das ist dann ein bisschen super Gauch.

00:26:16: Gerade wenn man eben im Außen so viel sucht... ...Bedürfnisbefriedigung im Aussen?

00:26:24: Der Wunsch, dass es jemand andere einen das geben kann, was man eigentlich in sich selbst finden sollte.

00:26:33: Ja, das ist auch ein Weg!

00:26:35: dass man mal der Bewusstsein auch zuerst entwickeln darf, was will ich eigentlich?

00:26:40: Was brauche ich jetzt in diesem Moment?

00:26:44: Ist es eine Ablenkung noch einer Ablenkung und noch eine Ablonkung die das ganze Thema eigentlich nur raus schiebt aber nicht verändert.

00:26:54: Ja ich glaube Bedürfnisse deren Wahrnehmungen und vielleicht auch so dieses Nach... Nachnähern von Bedürfnissen wäre ein gutes Thema für eine nächste Folge.

00:27:07: Auf

00:27:07: jeden Fall!

00:27:11: Ja, und ich glaube in diesem Sinne dürfen wir mal abschließen.

00:27:16: Vielen vielen Dank an unsere Hörerinnen und Hörern für die Zeit, die sie sich genommen haben.

00:27:22: Ja danke.

00:27:24: Und ja... Ich werde jetzt machen wie die grüne Meeresschildkröte und mich darin üben die Gegenströmung sozusagen über mich hinweg fließen zu lassen und dann, wenn ich merke es geht wieder zur Paddeln.

00:27:47: Und in diesem Sinne würde ich sagen...

00:27:49: Von Herz?

00:27:50: Zu Herz!

00:27:52: Bis zum nächsten Mal!

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